In Oberösterreich kam es in den vergangenen Monaten zu einigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Ende Juni prügelten sich am Linzer Hauptplatz Türken und Kurden, Mitte Juli versammelten sich nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan Türken in Wels.

Der traurige Höhepunkt bisher: Am 15. September warfen mutmaßlich zwei polizeibekannte Kurden, darunter ein 16-jähriger Bäckerlehrling sowie ein 21-jähriger Staatenloser, einen Brandsatz in ein Gebäude in Wels, in dem der türkisch-nationalistische Kulturverein „Avrasya“ ansässig ist. „Die Sicherheit unserer Bevölkerung darf durch diese importierten Konflikte nicht gefährdet werden“, betonte Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ). Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) möchte dagegen auf Dialog setzen.