In einer vor kurzem von der „Union Europäisch-Türkischer Demokraten“ durchgeführten Umfrage äußerten 90 Prozent der in Österreich lebenden Türken, das sie lieber in ihrer türkischen Heimat leben würden. Mehr als die Hälfte der Befragten würden Österreich – sobald möglich – sogar verlassen.

österreichweit Beratungsstellen für rückkehrwillige Zuwanderer einrichten“, erklärte anlässlich der brisanten Erhebung FPÖ-Bundesrat Michael Raml. Er betonte: „Vor allem in Wien wird angesichts des hohen Ausländeranteils wohl besonderer Bedarf herrschen. Hier finden sich bestimmt kompetente Berater und ein leerstehendes Büro im Eigentum des Bundes.“ Rund 40 Prozent der Türken würden gegen Geldleistungen von 10.000 bis 100.000 Euro Österreich verlassen. Diese Forderung lehnt Raml ab: „Viele dieser Menschen haben lange von unserem ausgezeichneten Sozial- und Gesundheitssystem profitiert und dem Staat viel gekostet.“ In Linz brachte die FPÖ den Vorschlag einer professionellen Rückreiseberatung bereits als Anregung in den Gemeinderat ein. Das Thema gewinnt stetig an Brisanz: Heuer bekamen bereits über 13.000 Asylwerber negative Asylbescheide zugestellt – diese müssten Österreich eigentlich verlassen.