Für Entsetzen hatte bei vielen Österreichern die Erlaubnis der Stadt Wien zur Errichtung eines Ho-Chi-Minh-Denkmals gesorgt.

Denn Ho Chi Minh war der historisch bedeutende Kommunistenführer Vietnams und zugleich für den Tod von Millionen Menschen sowie zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich. Besonders für den Umstand, dass sich die rot-grün-regierte Stadt um die Pflege des Denkmals – nach der Errichtung durch die umstrittene „Gesellschaft Vietnam-Österreich“ – kümmern wollte, hatten viele Internet-Nutzer kein Verständnis. „In Frankreich z. B. stehen Statuen von Volkshelden wie dem ‚Ritter ohne Furcht und Tadel‛ Terrail, bei uns dagegen errichtet man Denkmäler für ausländische Kommunisten“ ärgert sich ein Leser unter einem Online-Bericht der „Kronen-Zeitung“. Auch Exil-Vietnamesen äußerten ihren Unmut über die Denkmals-pläne. Für zusätzlichen Ärger sorgte auch der aktuelle Rechnungshofbericht über die Ausgaben der Bundeshauptstadt für die Mindestsicherung. So stellte sich beispielsweise heraus, dass Fremde selbst ohne Vorlage eines Ausweises oder einer Aufenthaltsgenehmigung Sozialgeld erhielten. Zudem wurde offenbar der Mindestsicherungs-Bezug von rund 6.000 Asylberechtigten und sogenannten „Subisidiär Schutzberechtigten“ öffentlich verschwiegen.