Zwei Jahre prüfte der Rechnungshof die AMA-Marketing GmbH. Ermöglicht hatte dies eine Anfrage des FPÖ-Landwirtschaftssprechers NAbg. Harald Jannach. Im November 2016 stellte der Rechnungshof schließlich den Bericht vor, der zahlreiche Missstände aufzeigt. Satte 55 Empfehlungen und Änderungsvorschläge sind dem Bericht zu entnehmen. 

„Auf vielen Seiten kritisiert der Rechnungshof die Intransparenz, das undurchsichtige interne Kontrollsystem oder die Auftragsvergaben durch die AMA-Marketing. Die AMA-Marketing ist ein undurchsichtiger Geldverschiebe-Bahnhof und Selbstbedienungsladen der ÖVP geworden“, so Jannach. Der Antrag von NAbg. Jannach nach einer umfassenden Novelle zum AMA-Gesetz und der Vorschlag nach mehr Transparenz durch parlamentarische Kontrolle, wurde mit der Mehrheit von SPÖ und ÖVP vertagt. Welche Empfehlungen tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.