Eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU soll „so viele Landwirte wie möglich“ in ihrem Beruf halten, wenn man den Worten von Agrarkommissar Phil Hogan Glauben schenken darf. 

Die letzte Reform hatte es zwar erst 2013 gegeben, dennoch startete die Brüsseler Behörde ein Konsultationsverfahren dessen Ergebnisse im Sommer vorliegen sollen.
Hogan ist der Meinung, man habe derzeit „zu komplexe und umständliche“ Regeln für die Landwirtschaft. Gerade für die kleinen Landwirte, die nicht die notwendigen Ressourcen aufwiesen. Dass die EU und auch seine eigene Behörde an der Situation nicht unschuldig ist, erwähnt Hogan indes nicht. Auch die Finanzierung der nun angestrebten Reform liegt noch im Dunkeln. Hogan sagte dazu, dass die Bauern künftig einen noch größeren Beitrag zum Allgemeinwohl leisten würden. Wenn die Menschen die höchsten Standards im Lebensmittelbereich haben wollten, „kann man das nicht gratis haben“.