Bei Veranstaltungen des deutschen Umweltministeriums soll es künftig kein Fleisch und keinen Fisch mehr geben. „Dienstleister/Caterer, die Veranstaltungen des BMUB beliefern, (…) sollen weder Fisch oder Fischprodukte, noch Fleisch oder aus Fleisch hergestellte Produkte verwenden“, hieß es in einer internen eMail, die den Medien zugespielt wurde.

Zudem sollten nur Produkte aus ökologischem Landbau, „saisonale und regionale Lebensmittel mit kurzen Transportwegen“ und bevorzugt „Produkte aus fairem Handel“ verwendet werden. Ein Sprecher des Ministeriums begründete die Maßnahmen gegenüber den Medien mit der Vorbildwirkung des Ministeriums beim Umwelt- und Klimaschutz. Man wolle auch bei der Bewirtung „glaubwürdig und vorbildhaft“ sein. Kritiker, wie etwa der CSU-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, sehen in der Maßnahme der SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks eine unnötige Bevormundung. Hendricks stand zuletzt auch wegen einer umstrittenen Plakatkampagne in der Kritik.