Mitte April brachte der späte Winter viele Bauern in Oberösterreich an den Rand der Verzweiflung. Plötzliche Minusgrade töteten Jungpflanzen, vor allem Obstbauern waren davon betroffen.

Mit kreativsten Techniken versuchten Betroffene, ihre Bäume vor Frostschäden zu bewahren. Bereits 2016 hatte der Spätfrost den heimischen Bauern insgesamt einen Schaden in Höhe von 200 Millionen Euro verursacht. Der Voest-Betriebsrat und SPÖ-Funktionär Klaus H. spottete indes auf Facebook: „Juhu!!! In Österreich gibt es im April Schnee! Nun können unsere Bauern wieder jammern und sudern. Hat das beten am Sonntag doch etwas gebracht!“ Nachdem die Freiheitliche Bauernschaft OÖ die von vielen Internet-Nutzern als sehr schadenfroh bewertete Aussage öffentlich machte, hagelte es Kritik.
„Das war nicht so gemeint“, erklärte der SPÖ-Funktionär jetzt gegenüber den „Oberösterreichischen Nachrichten“ kleinlaut. Haidinger betonte, seine umstrittene Aussage sei „aufgebauscht“ worden.  „Ich habe es so gemeint, wie man es halt sagt, wenn man beieinander sitzt und einen Spaß macht“, betonte der einstige Ennser SP-Stadtrat. Viele Kollegen des Voest-Betriebsrates sind selbst Nebenerwerbslandwirte.