Ein Aufwärtstrend im Sicherheitsbewusstsein der Bevölkerung ist klar erkennbar. Diese Bilanz zieht FPÖ-Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek für die Sicherheitsprävention des vergangenen Jahres. Der OÖ Zivilschutz sei mit seinen vielfältigen Projekten, Beratungen, Veranstaltungen und Informationskanälen auf dem richtigen Weg, den Selbstschutzgedanken in Oberösterreich zu verbreiten.

„Die Aufgabe des OÖ Zivilschutzes war und ist es, die Bürgerinnen und Bürger dahingehend zu sensibilisieren, dass immer ein Krisenfall eintreffen kann und sich jeder selbst bestmöglich darauf vorbereiten muss“, betonte Podgorschek die Wichtigkeit des Zivilschutzes.

„Blackout“

Ein Schwerpunktthema im Zivilschutz im Jahr 2016 bildete die Sensibilisierung für das Thema „Blackout“ – ein lang andauernder, großflächiger Stromausfall. Mit einem ausreichenden Lebensmittel- und Getränkevorrat sowie technischen Hilfsmitteln sollte jeder Haushalt in Oberösterreich ausgestattet sein, um einen solchen möglichen Katastrophenfall leichter überstehen zu können. „Unser Ziel ist es, dass jede Bürgerin und jeder Bürger eine Woche autark leben kann“, erklärte dazu der Zivilschutz-Präsident NR Mag. Michael Hammer, „Es ist noch ein weiter Weg dahin, wir arbeiten aber stetig daran, mit vielen innovativen Projekten, Veranstaltungen und Produkten.“

Landeszivilschutztag

Der im Jahr 2016 erfolgreich durchgeführte Landeszivilschutztag in Oberösterreich soll heuer zu einem Bundeszivilschutztag (7. Oktober 2017) ausgeweitet werden. Alle Bürger werden an diesem Tag dazu aufgerufen, einen Stresstest im eigenen Haushalt durchzuführen und die Sicherheitseinrichtungen sowie den Notvorrat in den eigenen vier Wänden zu überprüfen. Tipps dazu bieten Broschüren wie „Sicherheit durch Vorrat“. Diese enthält etwa umfangreiche Informationen zur Lebensmittelbevorratung, oder zu Notfallgeräten, die für den Krisenfall in keinem Haushalt fehlen sollten.