Anlässlich des Weltwassertags am 22. März gab FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek einen Überblick über den Zustand des heimischen Wassers.

Im Vorjahr gab es bei der Überprüfung von 43 heimischen Badestellen nur zwei Beanstandungen, nämlich bei den Badeseen Waldhausen und Mining. Ursache waren jeweils Einschwemmungen nach Gewittern. In einer Kooperation der Landesabteilung Gewässerschutz und des Digitalen Rauminfo-Systems DORIS wurde per Luftbild zudem erhoben, dass es allein in Oberösterreichs ca. 60.000 Swimmingpools gibt. Auch wirtschaftliche Aspekte wurden angesprochen: Rund 120.000 Arbeitsplätze bundesweit, die meisten davon in Kraftwerken, werden durch die Wasserindustrie erhalten. Die Industriellenvereinigung (IV) veröffentlichte jüngst ein Aktionspapier zur Stärkung der Wasserwirtschaft. Sie rät zum Ausbau der Wasserkraft, außerdem sollte mehr in die Forschung investiert werden, damit mehr neue Technologien auf den Markt kommen. Die IV wünscht sich HTLs mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Oberösterreich ist außerdem für seine hervorragende Trinkwasserqualität bekannt. Unser Wasser ist im internationalen Vergleich Spitzenreiter. Neben Quell- und Grundwasser beziehen die Oberösterreicher Trinkwasser aus 34.033 Hausbrunnen.