Bereits im Vorfeld sorgte der Auftritt der umstrittenen, extrem linken Band „Antilopen-Gang“ auf dem Linzer Festival „Bubbledays“ für viel Wirbel. Die aus Nordrhein-Westfalen stammende Gruppierung will in ihren Liedern eine „Atombombe auf Deutschland“ werfen, ein Mitglied bezeichnet sich offen als „linksradikal“.

Den Deutschen singen sie in einem ihrer Lieder zu: „Ihr seid 80 Millionen, die man abschlachten muss.“ Auf Facebook verhöhnten die Musiker zudem auch die Österreicher. Trotz scharfer Kritik, u.a. durch den Linzer FP-Gemeinderat Peter Stumptner, verteidigten die „Bubbledays“ jedoch den Auftritt der hasserfüllten Hip-Hopper. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) spielte bei der entsprechenden Aussprache im Linzer Gemeinderat spöttisch den „Pizza-Song“ der „Antilopen Gang“ ab. Diese nutzte dann am Anfang Juni die Bühne der „Bubbledays“ – wie von Kritikern befürchtet – indes für lautstarke Agitation gegen die FPÖ. Anhänger der Partei seien „Rassisten“, „Antisemiten“ und „völkische Nationalisten“. Bei ihren Gegnern handele es sich schlichtweg um „Arschlöcher, die sich auf den Schlips getreten fühlen“, ließ die Gruppe verlautbaren. Einige Linzer kritisierten diese Äußerungen u.a. auf Facebook entschieden.