Der Linzer Gemeinderat hat am 29. Juni dem Finanzierungs- und Realisierungsplan für das Gesamtprojekt „Neue Donaubrücke Linz“ zugestimmt. Zuvor hatten sowohl im Infrastruktur- als auch im Finanzausschuss lediglich die Grünen ihr „Ja“ verweigert.

Läuft alles nach Plan, wird diese in voraussichtlich zwölf Bauphasen bis Herbst 2020 fertiggestellt werden können. Die Neue Donaubrücke Linz würde so die abgerissene Eisenbahnbrücke ersetzen. Verbunden werden die östliche Innenstadt und die gegenüberliegenden, noch in Entwicklung befindlichen Urfahraner Stadtteile. Die kalkulierten Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich – exklusive Umsatzsteuer – auf 69,7 Millionen Euro. Das entspricht der zuvor anvisierten Summe von Planungs- und Errichtungskosten. Realisiert wird das Mammutprojekt offiziell durch die Stadt selbst, die zudem auch Eigentümer der Neuen Donaubrücke Linz sein wird.

Mit viel Energie hatte sich der Linzer Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein immer wieder für die Realisierung eingesetzt. Mit der Zustimmung zum Finanzierungsplan wurde nun ein entscheidender Meilenstein geschaffen. „Die ‚Neue Donaubrücke Linz‘ soll für sämtliche Mobilitätsformen einen attraktiven Donauübergang schaffen und das Linzer Verkehrssystem entsprechend entlasten“, betont Brücken-Macher Hein (Bild).