Der Bau des Linzer Westrings kann beginnen: Das entsprechende Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren wurde vom Bundesverwaltungsgericht positiv abgeschlossen. Die neue 4,7 Kilometer lange A26 soll vor allem zu einer massiven Entlastung für Pendler aus dem Mühlviertel führen.

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ), der die Realisierung des Mega-Projekts vorantreibt, betont: „Ich habe mich immer für den Bau des Westrings eingesetzt und jetzt kann dieses wichtige Projekt für Linz und den ganzen Zentralraum endlich gestartet werden. Das Projekt wird eindeutig zur Entlastung der Verkehrssituation in Linz beitragen und hat daher eine große Bedeutung für die Wirtschaft und unsere Bürger.“ Auf der B127 (Rohrbacherstraße) wurden bereits Leitungen verlegt.

Der Radweg nach Puchenau wird ebenfalls vorab verlegt, Planungen für die Ausschreibungen der Hauptbauleistungen wurden bereits abgeschlossen. Der Hauptbau beginnt voraussichtlich schon im 3. Quartal 2018. Die Errichtung des Westrings soll dabei in drei Etappen erfolgen.

Die erste Etappe umfasst die Donaubrücke inklusive der Anschlüsse an die B127 und B129, die zweite Etappe u.a. den Tunnel Freinberg sowie die Unterflurtrasse Waldeggstraße, die dritte Etappe die Westbrücke, die zugleich die Lücke zur A7 schließt. 2022 wird aller Voraussicht nach die erste Etappe für den Verkehr freigegeben.