Brauchtum und Traditionspflege geben uns Halt und Orientierung in einer zunehmend hektischeren und globalisierten Welt. Der Alpenraum ist hier noch in einer glücklichen Lage, denn unsere bäuerlichen, ländlichen und christlichen Bräuche und Feste werden noch immer generationsübergreifend gepflegt.

Die Schnelligkeit der digitalen Gesellschaft und die zunehmende Entwurzelung sorgen dafür, dass immer mehr Menschen verbindliche Zugehörigkeit, verlässliche Gemeinschaft und ein echtes Heimatgefühl suchen.

Diesen Trend beobachten Brauchtumsforscher im gesamten Alpenraum. In diversen Studien erweisen sich gerade Menschen zwischen 14-29 Jahren als erstaunlich konservativ in ihren Wertvorstellungen. Befragungen zeigen, dass beinahe neun von zehn Österreichern die Wahrung und Pflege der heimischen Bräuche für zumindest einigermaßen wichtig halten.

Doch diese Traditionen und Bräuche sind auch in Gefahr. Massenhafte Zuwanderung aus dem Islam gefährdet unsere oftmals christlich geprägten Bräuche. Das zeigen etwa die regelmäßigen Diskussionen um Nikolausfeste an Kindergärten oder Kruzifixen in Schulen und im öffentlichen Raum. Unsere Traditionen und unser Brauchtum sind daher nicht nur etwas Selbstverständliches, sondern müssen auch selbstbewusst verteidigt und gelebt werden. Wer in unsere Heimat kommt, der muss unsere Bräuche akzeptieren, oder er hat in Österreich nichts verloren!

Ein Gastbeitrag von Mag. Dr. Manfred Haimbuchner