Der Schutz von Boden und Wasser ist von essentieller Wichtigkeit für die Erhaltung unserer Heimat. Die zahlreichen Unwetterereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Politik hier ein wesentliches Handlungsfeld hat. In Oberösterreich sind wir aber vor allem bei der Frage des Katastrophenschutzes auf einem sehr guten Weg!

Bei allem Maßnahmen muss die handelnde Politik bedenken, dass unser Boden und unser Wasser die Grundlagen für die heimische Landwirtschaft – und damit auch die Grundlagen für unsere Ernährungssicherheit und die hohe Qualität unserer Lebensmittel – bilden.
Der Bogen des Boden- und Wasserschutzes spannt sich daher vom Hochwasserschutz über einen innovativen und bodenschonenden Maschineneinsatz bis hin zur erosionsvermeidenden Landschaftsgestaltung, etwa durch Rand- und Bewuchsstreifen.

Durch solche Maßnahmen wäre es nicht nur möglich, den Bodenabtrag und die Erosion zu verringern, sondern auch, Lebensräume für Insekten und andere Tiere in landwirtschaftlich genutzten Flächen zu erhalten oder neu zu schaffen.

Das Wichtigste beim Boden- und Wasserschutz ist aber – wie in vielen anderen Problemfeldern – die Erkenntnis, dass nur eine ganzheitliche Betrachtung zum Erfolg führen kann. Dabei ist es vor allem wichtig, dass alle handelnden Gruppen eingebunden sind und auf Spezialwissen der Wissenschaft zurückgegriffen werden kann, damit die Politik Handlungsmöglichkeiten ableiten kann.