Nein, solche Gäste gibt es nicht alle Tage: Am 1. Februar besuchte Österreichs neuer Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie Dr. Norbert Hofer (FPÖ) Steyr. Begleitet wurde er von Oberösterreichs Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner und der Landtagsabgeordneten Evelyn Kattnigg, die einst selbst beim BMW-Konzern umfangreiche berufliche Erfahrung sammeln konnte.

Bei dem Auto-Giganten, der in Oberösterreich zahlreiche Arbeitsplätze sichert, besuchten die FPÖ-Politiker das Dieselmotoren-Entwicklungszentrum sowie die mechanische Motorenfertigung in Steyr. „Die Produktionsstätte in Steyr steht sinnbildlich für den wirtschaftlichen Erfolg Oberösterreichs. Nicht nur jeder zweite Motor eines BMW wird hier gefertigt, auch die akribische Forschungs- und Entwicklungsarbeit hin zu klima​freundlichen Verkehrslösungen ist hervorzuheben“, erklärte Steinkellner.

Bei Hofer hinterließ der Antrittsbesuch in Steyr einen bleibenden Eindruck. „Das Werk der BMW Group in Steyr ist ein Leitbetrieb in Oberösterreich. Die großen Anstrengungen, welche der Autobauer unternimmt, um die Emissionen der Fahrzeuge immer weiter zu reduzieren sind beeindruckend“, unterstrich der Verkehrsminister. Bei einem anschließenden Arbeitsgespräch mit Steinkellner und den Steyrer Stadtvertretern Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) sowie Vizebürgermeister Dr. Helmut Zöttl (FPÖ) thematisierte Hofer zentrale Themen und Projekte. Bei dem ersten Arbeitsgespräch zwischen Bund, Land und Stadt wurden unter anderem der zweispurige Ausbau der Bahnverbindung Steyr – St. Valentin (NÖ) und die Forschungsmittel für den Fachhochschulstandort Steyr besprochen. Ebenso Themen: Die Einhebungen von Strafverfügungen bei ausländischen Rasern und die wissenschaftliche Evaluierung eines Pilotprojekts zum Thema „Rechts abbiegen bei Rot“. „Die Arbeitsgespräche konnten effizient genutzt werden“, freute sich Steinkellner über das sehr gute Gesprächsklima.