Viele Menschen scheinen ihr Hirn auszuschalten, wenn es um das Thema Gesundheit geht.

Allzu oft wird das aus Tageszeitungen erworbene Wissen unreflektiert als die einzige Wahrheit weiterverbreitet. Bei sachgerechter Anwendung gilt: „Glyphosat ist nicht krebserregend“. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikoforschung, das Studien über Glyphosat bewertet und zusammengefasst hat. Und dennoch liest man davon kaum in Zeitungen. Welche Bedeutung hat heutzutage Wissenschaft? Wieviel Macht hat die Industrie? Warum werden nationale Verbote diskutiert, ohne die Art der Anwendung oder den Import von belasteten Produkten zu hinterfragen?

In Österreich kommt kein Lebensmittel in Berührung mit Glyphosat, weil bei uns das Besprühen der Pflanzen vor der Ernte, zur Beschleunigung der Abreife, verboten ist! (Sikkation) Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in der EU.
Der munter weitergehende Import dieser Ware wurde bei der Debatte um ein nationales Totalverbot jedenfalls alles andere als ausführlich thematisiert. Wahrscheinlich würde ein Totalverbot von Glyphosat Monsanto sogar nützen, denn das Patent ist ausgelaufen und das Mittel ist zu billig geworden.
Mit Sicherheit wird bereits ein Nachfolgeprodukt mit schlechterer Wirkung, höherem Preis und mehr Nebenwirkungen für den Anwender entwickelt. Vernunft und Mut zur Sachlichkeit sind gefragt!