Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi. Der österliche Festkreis beginnt mit dem Aschermittwoch, dem eine 40-tägige Fastenzeit folgt.

Diese letzte Woche vor Ostersonntag, die Karwoche, beginnt mit dem Palmsonntag, an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. In der Karwoche ist es in einigen Gemeinden – und auch daheim – üblich einen Frühjahrsputz durchzuführen.
Am Gründonnerstag wird das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern gefeiert. Am folgenden Karfreitag wird des Kreuzestodes Jesu gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird schließlich die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert.

Das Osterbrauchtum ist bei uns sehr vielfältig. So gibt es etwa im oberösterreichischen Salzkammergut in Obertraun den kuriosen Osterbrauch des „Oarradln“, also „Eierradeln“. In der Osterwoche vor allem vor dem Ostermontag sollte man gut auf die eigenen „Fahrzeuge“ aufpassen. Denn in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag werden alle Gegenstände, die ein Rad haben und frei herumstehen, verschleppt. Darum ist es auch nicht unüblich bei einem Spaziergang am Ostermontag ein Fahrrad auf dem Garagendach, eine Scheibtruhe auf einem Baum oder vielleicht sogar ein Dreirad an einer Straßenlaterne zu finden.