Mitten im Winter wollten sich vier Männer im deutschen Bundesland Baden-Württemberg einen besonderen „Spaß“ erlauben. Die nicht einmal sehr jungen, sondern zwischen 31 und 67 Jahre alten Mitarbeiter eines Betriebes in der Gemeinde Tannheim im Kreis Biberach hatten ihren LKW laut Polizei zu einem Pool umfunktioniert.

Dazu legten sie auf der Ladefläche eine Folie aus. Die tollkühnen Herren füllten die Ladefläche anschließend mit warmen Wasser, stiegen dann in den improvisierten Pool. Ein weiterer Mitarbeiter soll den zum Warmwasser-Pool umfunktionierten LKW rückwärts in die Betriebshalle gefahren haben. Dabei geriet jedoch das Wasser so stark in Bewegung, dass die vier Männer aus dem Pool gespült wurden. Sie fielen zweieinhalb Meter auf die Straße und mussten von mehreren Rettungswagen in umliegende Spitäler gebracht werden.
Mit der schrägen Aktion wollten die Unglücksraben an der sogenannten „Grill-Pool-Challenge“ teilhaben. Dieser Internet-Wettbewerb, bei dem Mitarbeiter von Unternehmen einen eigenen Pool bauen und präsentieren, erobert zur Zeit die sozialen Netzwerke. Nach der kollektiven Nutzung des Pools feiert man eine Grillparty. Dann wird ein weiteres Unternehmen nominiert, dass an dem Wettbewerb ebenfalls teilnehmen soll. Das durch den Verkauf von Speisen eingenommene Geld kommt dabei im Idealfall einem guten Zweck zugute. Für Aufsehen sorgte nun die misslungene „Grill-Pool-Challenge“ im Kreis Biberach. Andernorts laufen die schrägen Wettbewerbe weit erfolgreicher ab. In Birgitz im Bezirk Innsbruck Land wurde sogar eine eigene „Wintertherme“ mithilfe eines Anhängers und eines Containers – beide beheizt sowie mit Rutschbahn und Flutlicht versehen – errichtet. Anschließend gab es Grillfleisch.