2013 überflutete ein massives Hochwasser Teile Nieder- als auch Oberösterreichs und sorgte für verheerende Schäden. Die Betroffenen klagten über hohe Belastungen. Seitdem hat das Land OÖ unter Katastrophenschutz-Landesrat Elmar Podgorschek zahlreiche Maßnahmen ergriffen.

Seit dem Jahrhunderthochwasser von 2013 wurden in Oberösterreich insgesamt 650 Projekte für den Hochwasserschutz verwirklicht. Das Gesamtvolumen der Projekte beläuft sich auf 380 Millionen Euro – mit diesen Investitionen konnten indes weit höhere Schadenssummen verhindert werden. Allein mit dem Bau des Machland-Dammes wurde bereits 2013 ein mutmaßlicher Schaden von rund 500 Millionen Euro abgewendet, betont Podgorschek (FPÖ). Stark betroffen von umfangreichen Überflutungen waren hingegen das Eferdinger Becken, die Salzkammergutgemeinden sowie Schärding am Inn.

 

Die Folgeschäden reichten in die Millionenhöhe. Insbesondere für das Eferdinger Becken wurde nach 2013 ein effektiver Finanzierungsrahmen beschlossen. Weitere Schutzprojekte sind unter anderem das Hochwasserrückhaltebecken Krems-Au, Gebersdorferbach, das Rückhaltebecken Gunzing sowie das Obere Donautal. Zu den neuesten Projekten zählt der Hochwasserschutz für Weyer (Bezirk Steyr-Land). „Hochwässer, Muren, Rutschungen, Steinschläge und Lawinen sind gefürchtete Naturereignisse, die ein Sicherheitsrisiko darstellen.

 

Auch wenn nicht all diese Ereignisse zur Gänze verhindert werden können, wollen wir mit dem gemeinsamen Hochwasserschutzprojekt Dürnbach einen bestmöglichen Präventivschutz des Lebens-, Siedlungsraums sowie der Infrastruktur rund um das Ortszentrum von Weyer gewährleisten“, betonen Katastrophenschutz-Landesrat Podgorschek und Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

 

Dieser Artikel erscheint in der Printausgabe 05/06 2018 vom 15.06.2018