Den Blick nach vorne richten

Manfred Haimbuchner will die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Manfred Haimbuchner nahm Stellung zur FPÖ-Zukunft

Ausführlich nahm der FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner Stellung zur derzeitigen Situation der FPÖ und zu den nächsten Schritten.

Anlass für die Stellungnahme sei die „Unklarheit und Unsicherheit zum Zustand der Partei“, die er in vielen persönlichen Gesprächen mitbekommen habe. Dazu Stellung zu nehmen, sei ihm ein persönliches Anliegen.

Es gehe der FPÖ nicht um „irgendwelche Posten und Gehälter“. Dieser „freiheitliche Geist von Anstand und Bodenständigkeit“, hätte in Teilen der Parteiführung in der Vergangenheit „enorm gelitten“: „Sie wurden durch eine Art Popstarkult ersetzt.“ Auch wenn er dem ehemaligen Bundesparteiobmann HC Strache „keine Steine nachwerfen wolle“, sei die Wichtigkeit einzelner Personen zu sehr in den Mittelpunkt geraten.
„Es darf keine Ausreden und Relativierungen für Verhalten geben, dass jahrzehntelange harte Arbeit bodenständiger Funktionäre untergräbt.“ Deshalb arbeite man daran, Parameter festzuschreiben, die „strenger sind als das, was das Gesetz vorschreibt“, so Haimbuchner zu der Arbeit der neuen Compliance-Regeln. Und weiter: „Wir müssen bereit sein, statt Popstarkult und Polarisierung unsere klar rechten Positionen in Sprache und Auftreten seriös zu präsentieren. Dann gelingt es uns, verloren gegangenes Vertrauen wieder zu erringen.“