Der Schutzpatron der Jäger

Die legende vom heiligen Hubertus lebt weiter:

Am 3. November feiern die Jäger und Forstleute ihren Schutzpatron, den Heiligen Hubertus. Ihm zu Ehren gibt es zahlreiche Bildbäume und Hubertuskapellen.

Der heilige Hubertus wurde als Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse um das Jahr 655 geboren. Nachdem seine Frau bei der Geburt des ersten Sohnes starb, suchte Hubertus auf der Jagd im Ardennengebirge Ablenkung von seiner Trauer. Auf der Pirsch erblickte er eines Tages einen kapitalen weißen Hirsch, dem er nachstellte. Er verirrte sich immer tiefer in den Wäldern und als er endlich den Hirsch in das Visier seiner Armbrust bekam, offenbarte sich im eine mächtige Vision: Er sah ein leuchtendes Kreuz zwischen dem Hirschgeweih und vernahm eine mahnende Stimme: „Hubertus, warum jagst du nur deinem Vergnügen nach und vertust die wertvollste Zeit deines Lebens?“


Darauf verteilte er seinen Besitz an die Armen und ließ sich zum Priester weihen. Um das Jahr 700 wurde er zum Bischof von Maastricht geweiht. Im Jahre 727 starb Hubertus und wurde 993 von der Kirche Heiliggesprochen.