ÖVP hat Bauern in ein System der Abhängigkeit gedrängt

Herbert Kickl
Herbert Kickl kritisierte die landwirtschaftsPolitik der ÖVP. (Foto: Ruttensteiner)

„Seit 30 Jahren steht die ÖVP in Verantwortung für die Bauern – eine unglaubliche Machtfülle, die im Ergebnis zu einer Fülle von negativen Auswirkungen auf die Landwirte geführt hat. Die ÖVP hat die Bauern in ein System der Abhängigkeit gedrängt“, so FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl.

Die Bauern würden quasi in einem „Bermudadreieck“ aus ÖVP, Bauernbund und Landwirtschaftskammer verschwinden, so Kickl. Der Begriff des Bauernsterbens sei kein bloßes Schlagwort, sondern Realität. 1970 gab es in Österreich 366.000 land- und forstwirtschaftliche Betriebe mit 799.000 Arbeitskräften. 1990 waren es 282.000 Betriebe mit 507.000 Arbeitskräften und 2017 hatten wir in Österreich nur mehr 162.000 Betriebe mit 405.000 Arbeitskräften, der Großteil von ihnen Familienarbeitskräfte.

Als zwei aktuelle Beispiele des Versagens der ÖVP-Landwirtschaftspolitik nannte Kickl die Verordnung zur Bio-Weidehaltung von Ministerin Köstinger sowie den Umgang mit den Thema Dieselprivileg. „Die FPÖ hat in der vergangenen Plenarsitzung einen Antrag auf Erhalt des Dieselprivilegs gestellt. Von 18 Bauernbündlern, die für die ÖVP im Nationalrat sitzen, waren 17 bei der Abstimmung anwesend. Und sie alle haben gegen den Erhalt des Dieselprivilegs gestimmt und damit den Weg für die Verteuerung des Dieselpreises freigemacht“, erinnerte Kickl.

Die FPÖ stehe für eine zukunftsorientierte Landwirtschaftspolitik, das heißt für die Regionalisierung und Stärkung der der regionalen Produktion. „In den letzten Jahrzehnten hat der ÖVP-Bauernbund mit absoluter Mehrheit in allen Bereichen eindrucksvoll bewiesen, wie Interessenvertretung nicht funktioniert. Es gibt ein ständiges Bauernsterben und einen Einkommensrückgang. Mit dieser verheerenden Politik hat die ÖVP tausende Arbeitsplätze vernichtet“, kritisierte auch der FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.


Als zwei aktuelle Beispiele des Versagens der ÖVP-Landwirtschaftspolitik nannte Kickl die Verordnung zur Bio-Weidehaltung von Ministerin Köstinger sowie den Umgang mit den Thema Dieselprivileg. „Die FPÖ hat in der vergangenen Plenarsitzung einen Antrag auf Erhalt des Dieselprivilegs gestellt. Von 18 Bauernbündlern, die für die ÖVP im Nationalrat sitzen, waren 17 bei der Abstimmung anwesend. Und sie alle haben gegen den Erhalt des Dieselprivilegs gestimmt und damit den Weg für die Verteuerung des Dieselpreises freigemacht“, erinnerte Kickl.
Die FPÖ stehe für eine zukunftsorientierte Landwirtschaftspolitik, das heißt für die Regionalisierung und Stärkung der der regionalen Produktion. „In den letzten Jahrzehnten hat der ÖVP-Bauernbund mit absoluter Mehrheit in allen Bereichen eindrucksvoll bewiesen, wie Interessenvertretung nicht funktioniert. Es gibt ein ständiges Bauernsterben und einen Einkommensrückgang. Mit dieser verheerenden Politik hat die ÖVP tausende Arbeitsplätze vernichtet“, kritisierte auch der FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.